Dieser englische Begriff meint zwar prinzipiell nichts anderes als Herunterkommen, Abschalten, Ruhe einkehren lassen. Aber heute kann eben jeder mit ein bisschen Geschäftssinn aus scheinbar banalen Themen etwas machen. In den USA funktioniert der Begriff schon länger, nun hat es – betrachte man nur die Bestsellerlisten – auch uns erwischt. Das beweist problemlos Hape Kerkeling, der nun schon gefühlt seit einer Ewigkeit mit Ich bin dann mal weg ganz weit oben steht.Nein, niemand möchte dem geplagten (Büro-)Arbeiter seine Ruhepausen nehmen, aber ob es gleich der buddhistische Teppich in der Büroecke sein muss? Wie immer werden Modeerscheinungen hoch gelobt und verschwinden dann wieder ganz schnell. So war es immer und so wird es immer bleiben.
Ach übrigens: Ich bin auch ein Downshifter. Während ich diesen Eintrag schrieb, habe ich über 40 Mal die Taste Shift an meiner Tastatur nach unten gedrückt.
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