Datenschützer vermuten hinter Portalen wie dem StudiVZ oder den MySpace-Seiten seit jeher den ultimativen Daten-GAU. Bisher war ich da skeptisch, denn: Wer etwas über mich erfahren wollte, konnte schon immer meinen Namen einfach in Google eingeben und bekam dann die Infos aufgelistet: Wer ich bin, was ic so mache, für wen ich arbeite, ...
Nun scheint das aber eine ganz andere Dimension zu bekommen. Mit Spock.com ist in den USA ein Anbieter an den Start gegangen, der eine Personen-Suchmaschine anbietet. Dort tippe ich einen Namen ein und erhalte sofort Infos zur Person – ohne lange Suche und ohne Blättern durch verschiedenste Google-Suchergebnisse. Neben dem Namen sind auch Details aufgelistet, die nicht gerade jeder erfahren sollte: politische Gesinnung, Bilder von Saufpartys an der Uni usw. Es scheint kein Ende zu nehmen.
Nur wie geht das? Ganz einfach: Spock.com nimmt sich bevorzugt die Nutzerprofile aus Communitys wie dem StudiVZ vor. Auch geschützte Daten kann der Dienst auslesen, selbst wenn sie nicht als öffentlich markiert sind. Wer sich einmal z.B. bei MySpace umgeschaut hat, wird staunen. Ein künftiger Arbeitgeber findet auf einer derartigen Seite mehr über seinen (dann nicht mehr) zukünftigen Mitarbeiter als in einem noch so ausführlichen Lebenslauf.
Fazit: Manchmal ist es doch besser, nicht mit dem Strom zu schwimmen. Ich bleibe Seiten wie dem StudiVZ besser fern.
Mittwoch, 22. August 2007
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