Erstmal ein Hinweis in eigener Sache: Aufgrund personeller Engpässe und fehlender Zeit wird das Vieraugen-Blog von nun an nur noch in verkürzter Form von der EM 2008 berichten. Für die ausführliche Berichterstattung mit mehr Hintergründen empfehlen wir die höchst kompetente Website www.kicker.de .
Gruppe B: Deutschland desolat – Österreich in letzter Sekunde
Kroatien – Deutschland 2:1 (1:0)
In einem turbulenten Spiel verlor die DFB-Elf gegen starke Kroaten verdient mit 1:2. Während die ersten 20 Minuten beide Teams gleichwertig waren, ging beim deutschen Team nach der Führung für die Kroaten durch Srna (24.) völlig die Ordnung verloren. Über weite Strecken gelangen den deutschen Nationalspielern keine drei zusammenhängenden Pässe. Außerdem leistete sich die Abwehr haarsträubende Fehler. In der zweiten Hälfte wurde es kaum besser und so traf der HSV-Stürmer Olic zum 2:0 für die Kroaten (62.). In der Folge kam Deutschland besser ins Spiel und Podolski nutzte einen Abwehrfehler des Gegners zum Anschlusstreffer (79.).
Doch danach ging nichts mehr und zu allem Überfluss ließ sich Schweinsteiger in der Nachspielzeit zu einer Tätlichkeit hinreißen, für die er zurecht die Rote Karte sah. Das DFB-Team wurde mit der Niederlage auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und muss im letzten Gruppenspiel gegen Österreich noch mal alles geben. Kroatien ist nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel für die Runde der letzten Acht qualifiziert.
Österreich – Polen 1:1 (0:1)
Mit einem verwandelten Elfmeter in der Nachspielzeit hat sich Gastgeber Österreich die letzte Minimalchance aufs Viertelfinale gewahrt. In einer turbulenten Partie hatte das Team aus Austria die besseren Chancen, doch ging Polen in der 30. Minute durch seinen eingebürgerten Brasilianer Guerreiro in Führung. Österreich kämpfte bis zum Schluss und bekam in der Nachspielzeit einen Strafstoß zugesprochen. Lewandowski foulte Prödl im Strafraum und Routinier Ivica Vastic traf zum mehr als verdienten Ausgleich. Polen und Österreich sind also vor dem letzten Spiel punktgleich und haben noch geringe Chancen aufs Weiterkommen.
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