Sonntag, 29. Juni 2008
EM 2008: Deutschland und Spanien im Finale
Fast von Anfang an wirkte das deutsche Team verschlafen und leistete sich vor allem in der Abwehr haarsträubende Fehler, vor allem dadurch, dass die DFB-Kicker ihren Gegenspielern zu viel Raum ließen. Die Türken nutzen dies in der 22. Minute zur Führung. Kazim zog im Strafraum ab und traf die Latte, Ugur verwertete den Abpraller. Obwohl bei den Deutschen bis dahin nichts ging, folgte vier Minuten später der Ausgleich. Mit der ersten Offensiv-Aktion – Podolski flankte und Schweinsteiger traf per Außenrist – lieferte das DFB-Team fast eine Kopie des Führungstores gegen Portugal. Die Türkei beherrscht weiter das Geschehen, konnte aber ihre Chancen nicht nutzen.
In einer umkämpften zweiten Halbzeit kam Deutschland in der 79. überraschend zur Führung. Lahm flankte von links, der türkische Torwart Rüstü segelte vorbei und Klose traf per Kopf. In der Offensive konnte der Bayern-Verteidiger überzeugen, in der Defensive war er ziemlich überfordert, so auch beim Ausgleich der Türken. Sabris Pass von rechts schoss Stürmer Semih an Mertesacker und Lehmann vorbei ins Tor, wobei vor allem der deutsche Keeper schlecht aussah (86.).
Für den unverhofften Siegtreffer in der 90. Minute sorgte schließlich Lahm selbst, nach Doppelpass mit Hitzlsperger vollendete er und ließ Rüstü keine Chance. Die Türken konnten ihre Serie von Toren in der Schlussphase nicht fortsetzen und verloren unglücklich gegen eine schwache deutsche Nationalelf.
Spanien siegte auch in der Neuauflage seines ersten Gruppenspiels gegen Russland, diesmal mit 3:0 (0:0). Den Spaniern gelang es erneut, die spielstarken Russen zu entzaubern. Xavi brachte die Iberer in der 50. Minute in Führung. Mit einem Lupfer traf der eingewechselte Guiza zum 2:0 (73.). Mittelfeldspieler Silva sorgte mit dem 3:0 in der 82. Minute für den Endstand. Einen bitteren Wermutstropfen mussten die Spanier allerdings hinnehmen: Stürmerstar David Villa, mit vier Treffern der bisher beste Torjäger des Turniers, musste in der 35. Minute verletzt ausgewechselt werden und wird im Finale fehlen.
Dienstag, 24. Juni 2008
EM 2008: Spanien besiegt den Fluch
Der 22. Juni war bisher ein schwarzer Tag für den spanischen Fußball. 1986 und 2002 schied man jeweils bei der WM im Viertelfinale an jenem Tag aus und 1996 bei der EM.
Doch am Sonntag, den 22. Juni 2008 befreiten sich die Iberer von dieser Negativserie.
Italien spielte seinen gewohnten Anti-Fußball und tat während der regulären Spielzeit so gut wie nichts für die Offensive. Die Spanier waren zwar intensiv bemüht, ein passgenaues Spiel nach vorne zu zelebrieren, scheiterten aber immer wieder mit dem letzten Pass an der Abwehr Italiens oder an ihrer Abschlussschwäche.
Nach 90 Minuten mäßigen Spiels kam es zur Verlängerung, in der die Italiener ein klein wenig nach vorne kamen, doch weiter Spanien spielbestimmend war. Im Elfmeterschießen entschied Casillas das Torwart-Duell gegen Buffon für sich. Casillas hielt gegen de Rossi und di Natale, während Buffon nur den Schuss von Guiza parieren konnte. Am Ende verwandelte Fabregas zum 4:2 für Spanien.
Spanien trifft damit am Donnerstag (26.) im zweiten Halbfinale auf Russland. Das erste Semifinale bestreiten morgen (Mi, 25.) Deutschland und die Türkei.
Montag, 23. Juni 2008
EM 2008: Russland schickt die Oranjes heim
Weil die Tochter des niederländischen Verteidigers Khalid Boulahrouz wenige Tage nach der Geburt gestorben war, spielten die Oranjes mit Trauerflor. Die Niederländer fanden fast während des gesamten Spiels über nicht zu ihrer Stärke und wirkten ausgepowert. Russland dagegen war überlegen, traf aber erst in der 56. Minute durch Pavlyuchenko zur Führung. Die schwache Chancenauswertung der Russen schien sich zu rächen als die Niederlande durch van Nistelrooy zum Ausgleich gelangten (86.).
In der Verlängerung machten die Russen aber dann alles klar. Torbinsky traf in der 112. zum 2:1 für Russland und der überragende Arshavin erhöhte in der 116. Minute auf 3:1. Mit diesem Sieg haben die Russen gezeigt, dass sie nach langen Jahren wieder mit den großen Teams mithalten können.
Samstag, 21. Juni 2008
EM 2008: Der Wahnsinn von Wien
Deutschlands EM-Halbfinalgegner am Mittwoch (20:45 Uhr) heißt Türkei. Die Türken setzten sich gegen abschlussschwache Kroaten im Elfmeterschießen durch.
Kroatien – Türkei 1:3 i. E. (1:1, 0:0)
Nach 118 torlosen und langweiligen Minuten brach im Spiel gegen Kroatien der Wahnsinn aus. Nach einem haarsträubenden Fehler des türkischen Ersatztorhüters Rüstü in der 119. Minute köpfte Kroatiens Stürmer Ivan Klasnic das 1:0 für sein Land. Nach vielen vergebenen Chancen gegen offensiv über weite Strecken wirkungslose Türken der verdiente Sieg, so konnte man meinen. Doch Rüstü machte seinen Fehler in der Nachspielzeit der Verlängerung wieder gut. Einen Freistoß kurz hinter der Mittellinie drosch er nach vorne und der fand Stürmer Semih, der zum 1:1 traf. Deshalb kam es zum unausweichlichen Elfmeter-Gericht.
Und dabei zeigten die Kroaten Nerven und schieden unglücklich aus. Den ersten Elfmeter setzte Modric neben das Tor, während Arda für die Türken traf. Srna verwandelte zum Ausgleich, doch Rakitic schoss links drüber und Rüstü hielt den Versucht von Petric. Die türkischen Spieler Semih und Hamit Altintop verwandelten.
Freitag, 20. Juni 2008
EM 2008: Totgesagte leben länger – Deutschland im Halbfinale
Wer hätte nach den schwachen Spielen in der Vorrunde gegen Kroatien (1:2) und Österreich (1:0) noch einen Cent auf die deutsche Nationalmannschaft gesetzt? Jedenfalls haben es die Jungs von Trainer Jogi Löw mit dem 3:2 im EM-Viertelfinale gegen Portugal allen Kritikern gehörig gezeigt. Totgesagte leben eben länger.
Portugal – Deutschland 2:3 (1:2)
Überragender Mann einer im Vergleich zu den letzten Spielen um Klassen besseren DFB-Elf war Bastian Schweinsteiger, der zum zweiten Mal nach dem kleinen Finale der WM 2006 zum Schreck für Portugal wurde.
Nach toller Vorarbeit von Podolski erzielte „Schweini“ aus kurzer Distanz die Führung für Deutschland (22.). Bis dahin hatten die Zuschauer ein konzentriert zu Werke gehendes deutsches Team gesehen, das die Portugiesen beherrscht und sie nicht entfalten ließ. Dies setzte sich weiter fort, auch wenn natürlich die Iberer mit der Zeit ein wenig stärker wurden.
Aber erstmal war wieder Deutschland dran. Nach einer Freistoß-Flanke erzielte Miroslav Klose mit dem Kopf das 0:2, sein erstes EM-Tor. Vor der Pause kam Portugal allerdings noch zum nicht ganz unverdienten Anschluss. Cristiano Ronaldo entwischte Mertesacker und schoss aufs deutsche Tor. Diese Chance konnte Lehmann noch vereiteln, aber weder er noch der indisponierte Mertesacker konnten Nuno Gomes am erfolgreichen Nachschuss hindern (40.)
Nach der Pause hatten die Portugiesen ihre starke Phase, aber das Tor machte Deutschland. Eine erneute Freistoß-Flanke von Schweinsteiger nutzte diesmal Kapitän Ballack zum 1:3 (61.). In der Schlussphase kam Portugal noch zum 2:3. In der 87. flankte Nani zum eingewechselten Helder Postiga, der per Kopf vollendete. Doch Deutschland brachte den Sieg über die Zeit.
Im Halbfinale am Mittwoch, den 25. Juni in Basel auf den Sieger der Begegnung Kroatien – Türkei. Anstoß ist wie gewohnt um 20:45.
EM 2008: Russland im Viertelfinale
Mit dem Sieg der Russen gegen Schweden gab es in Gruppe D doch noch eine kleine Überraschung. Die Tore für Russland erzielten Pavlyuchenko (24.) und Arshavin (50.). Die Schweden, bei denen Ibrahimaovic angeschlagen war, hatten dem Tempo-Fußball der Russen kaum etwas entgegen zu setzen. Russland ist damit im Viertelfinale gegen die Niederlande, während Schweden die bittere Heimreise antreten muss.
Griechenland - Spanien 1:2 (1:0)
Im eigentlich bedeutungslosen letzten Gruppenspiel der EM besiegte Spanien Griechenland trotz eines Rückstandes. Charisteas hatte die Hellenen in der 43. Minute in Front geschossen. Dieser Treffer brachte die Iberer wieder ins Spiel zurück. Nach dem Ausgleich durch De la Red (61.) traf Guiza in der 89. zum Sieg für die Spanier. Griechenland ist bereits seit dem 2. Spieltag als noch amtierender Europameister ausgeschieden.
Donnerstag, 19. Juni 2008
EM 2008: Frankreich erliegt der Todesgruppe
Frankreich – Italien 0:2 (0:1)
Weltmeister Italien hat sich mit einem Sieg doch noch ins Viertelfinale gerettet. Frankreich hatte in diesem Spiel hauptsächlich Pech. In der 11. Minute musste Mittelfeldregisseur Ribéry (Bayern München) verletzt vom Platz. In der 26. wusste sich Abidal gegen Stürmer Toni im Strafraum nur mit einer Notbremse zu helfen und sah Rot. Pirlo verwandelte den fälligen Elfmeter zur Führung für die Azzurri. Ohne seinen Mittelfeld-Star wirkte Frankreich kaum gefährlich. De Rossi erzielte das 2:0 für Italien per Freistoß (62.). Frankreich ist damit mit nur einem Punkt und einem Tor sang- und klanglos ausgeschieden.
Niederlande – Rumänien 2:0 (0:0)
Obwohl die Oranjes einige ihrer wichtigen Spieler schonten, gewannen sie gegen Rumänien locker mit 2:0. Huntelaar traf in der 55. Minute zur Führung für die Holländer, die van Persie in der 87.erhöhte. Rumänien ist damit als Tabellen-Dritter ausgeschieden.
Dienstag, 17. Juni 2008
EM 2008: Deutschland schwach, trotzdem weiter
Österreich – Deutschland 0:1 (0:0)
Mit Österreich ist nach dem 0:1 gegen Deutschland auch der zweite EM-Gastgeber in der Vorrunde ausgeschieden. Für die spielerisch fast unterirdische DFB-Elf sprach am Montagabend nur, dass das Austria-Team noch harmloser war. Das Siegtor erzielte Kapitän Michael Ballack in der 49. Minute per Freistoß aus 26 Metern. Ansonsten ging kaum etwas spielerisch. Ein solider Torwart Lehmann vereitelte die ein oder andere Halbchance der Österreicher. Die Deutschen schafften selbst nur etwa fünf Torchancen. Bis auf zwei-drei Spieler war die DFB-Elf erschreckend schwach, wenn auch eine minimale Steigerung zur Niederlage gegen Kroatien vorlag. In dieser Form wird es für die Jungs von Jogi Löw im Viertelfinale gegen Portugal eine Klatsche geben. Der Traum vom EM-Titel ist in weite Ferne gerückt.
Polen – Kroatien 0:1 (0:0)
Der ehemalige Bundesliga-Stürmer Ivan Klasnic hat sein Nationalteam mit seinem Treffer in der 53. Minute zum Gruppensieg geschossen. Den trotz einiger Wechsel gut aufspielenden Kroaten hatte bei Polen nur Torhüter Boruc etwas entgegen zu setzen. Die Polen sind damit gleichsam wie Österreich ausgeschieden.
Hier die beiden ersten feststehenden Viertelfinal-Begegnungen:
Do, 19. Juni 2008, 20:45 in Basel: Portugal – Deutschland (1 A – 2 B)
Fr, 20. Juni 2008, 20:45 in Wien: Kroatien – Türkei (1B – 2A
EM 2008: Türkei kegelt Tschechien raus
In Gruppe A gab es dann doch eine ziemliche Sensation. Die unermüdlichen Türken bogen ein 0:2 gegen die Tschechen in der Schlussviertelstunde noch zum 3:2 um. Die Schweiz konnte im bedeutungslosen dritten Spiel gegen Portugal mit einem 2:0 den ersten EM-Sieg einfahren.
Türkei – Tschechien 3:2 (0:1)
Die laufstarken und technisch keinesfalls zweitklassigen Türken sind im Viertelfinale der EM 2008. Gegen Tschechien schien im letzten Gruppenspiel am Sonntagabend bis zur 75. Minute alles aussichtslos. Die Osteuropäer führten mit 2:0 durch Tore von Koller (34.) und Plasil (62). Doch dann gelang Arda der hochverdiente Anschlusstreffer zum 1:2 (75.). Tschechien brach ein und Torwart Cech leistete sich einen fatalen Patzer, den Nihat zum Ausgleich nutzte (87.). In der 89. Minute hebelte schließlich der überragende Hamit Altintop mit einem einzigen Pass die tschechische Abwehr aus und bediente Nihat, der den Ball unhaltbar unter die Latte knallte. In der Nachspielzeit mussten die Türken dann noch etwas bangen, als ihr Torwart Volkan nach einer Tätlichkeit gegen Koller vom Platz flog und Offensivspieler Tuncay noch kurz ins Tor musste. Es reichte dennoch.
Schweiz – Portugal 2:0 (0:0)
Montag, 16. Juni 2008
EM 2008: Spanien weiter, Griechenland raus
Während die Spanier durch den zweiten Turniersieg ins Viertelfinale einzogen, ist Titelverteidiger Griechenland nach der Niederlage gegen Russland ausgeschieden.
Schweden – Spanien 1:2 (1:1)
In der Nachspielzeit machte Spanien das Weiterkommen in der Gruppe D klar. Fernando Torres brachte die Iberer in der 15. Minute in Führung, Ibrahimovic glich für Schweden aus (34.). Torjäger David Villa traf in der 2. Minute der Nachspielzeit zum 2:1-Siegtreffer. Damit sind die Spanier im Viertelfinale. Schweden muss im letzten Spiel mindestens punkten.
Griechenland – Russland 0:1 (0:1)
Europameister Griechenland ist nach der zweiten Niederlage bereits ausgeschieden. Zyryanov traf für die Russen und nutzte einen Fehler des griechischen Torhüters Nikopolidis zum Siegtreffer (33.). Die Russen haben nach dem Dreier weiter Chancen auf das Weiterkommen.
Sonntag, 15. Juni 2008
EM 2008: Gruppe C, 2. Spieltag
Italien – Rumänien 1:1 (0:0)
Weltmeister Italien hat in einem unterhaltsamen Spiel das Ausscheiden abgewehrt und sich mit dem 1:1 wenigstens noch theoretische Chancen auf das Erreichen des Viertelfinales erhalten. Die Tore fielen innerhalb von zwei Minuten. In der 55. nutzte Rumäniens Star Mutu einen Stellungsfehler der italienischen Abwehr zum Führungstreffer, doch Panucci konnte nach einer Standardsituation im Gegenzug für die Südeuropäer ausgleichen. Zum Weiterkommen benötigt Italien allerdings im letzten Spiel Schützenhilfe.
Niederlande – Frankreich 4:1 (1:0)
Nach dem 3:0 gegen Italien haben die Niederländer auch Frankreich eine Packung verpasst. Beim 4:1 gegen den Europameister von 2000 erzielten Kuijt (9.), van Persie (59.), Robben (72.) und Sneijder (90. + 3) erzielten die Tore der Oranjes. Henry traf zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für die Franzosen (71.). Die Gruppe C könnte damit auch für Frankreich zur Todesgruppe werden, das im letzten Gruppenspiel im „Endspiel“ auf Italien trifft. Die Niederlande ist nach dem zweiten Sieg fürs Viertelfinale qualifiziert.
EM 2008: Gruppe B, 2. Spieltag
Erstmal ein Hinweis in eigener Sache: Aufgrund personeller Engpässe und fehlender Zeit wird das Vieraugen-Blog von nun an nur noch in verkürzter Form von der EM 2008 berichten. Für die ausführliche Berichterstattung mit mehr Hintergründen empfehlen wir die höchst kompetente Website www.kicker.de .
Gruppe B: Deutschland desolat – Österreich in letzter Sekunde
Kroatien – Deutschland 2:1 (1:0)
In einem turbulenten Spiel verlor die DFB-Elf gegen starke Kroaten verdient mit 1:2. Während die ersten 20 Minuten beide Teams gleichwertig waren, ging beim deutschen Team nach der Führung für die Kroaten durch Srna (24.) völlig die Ordnung verloren. Über weite Strecken gelangen den deutschen Nationalspielern keine drei zusammenhängenden Pässe. Außerdem leistete sich die Abwehr haarsträubende Fehler. In der zweiten Hälfte wurde es kaum besser und so traf der HSV-Stürmer Olic zum 2:0 für die Kroaten (62.). In der Folge kam Deutschland besser ins Spiel und Podolski nutzte einen Abwehrfehler des Gegners zum Anschlusstreffer (79.).
Doch danach ging nichts mehr und zu allem Überfluss ließ sich Schweinsteiger in der Nachspielzeit zu einer Tätlichkeit hinreißen, für die er zurecht die Rote Karte sah. Das DFB-Team wurde mit der Niederlage auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und muss im letzten Gruppenspiel gegen Österreich noch mal alles geben. Kroatien ist nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel für die Runde der letzten Acht qualifiziert.
Österreich – Polen 1:1 (0:1)
Mit einem verwandelten Elfmeter in der Nachspielzeit hat sich Gastgeber Österreich die letzte Minimalchance aufs Viertelfinale gewahrt. In einer turbulenten Partie hatte das Team aus Austria die besseren Chancen, doch ging Polen in der 30. Minute durch seinen eingebürgerten Brasilianer Guerreiro in Führung. Österreich kämpfte bis zum Schluss und bekam in der Nachspielzeit einen Strafstoß zugesprochen. Lewandowski foulte Prödl im Strafraum und Routinier Ivica Vastic traf zum mehr als verdienten Ausgleich. Polen und Österreich sind also vor dem letzten Spiel punktgleich und haben noch geringe Chancen aufs Weiterkommen.
Donnerstag, 12. Juni 2008
EM 2008: Schweiz fliegt raus
In einer vom Regen gezeichneten und turbulenten Partie brachte Yakin die Schweizer in der 32. Minute in Führung. In der 57. kamen die Türken durch den eingewechselten Semih zum verdienten Ausgleich. In der Nachspielzeit sorgte Arda für den glücklichen Sieg der Türken, die damit noch alle Chancen haben.
Statistik:
Schweiz: Benaglio – Lichtsteiner, Senderos, Müller, Magnin – Fernandes (76. Cabanas), Inler – Behrami, Barnetta (66. Vonlanthen) – H. Yakin (85. Gygax) – Derdiyok.
Trainer: Jakob „Köbi“ Kuhn.
Türkei: Volkan – Hamit Altintop, Emre Asik, Servet, Hakan – Mehmet Aurelio – Tuncay, Tümer (46. Mehmet Topal) – Gökdeniz (46. Semih), Arda – Nihat (85. Kazim).
Trainer: Fatih Termin.
Tore: 1:0 H. Yakin, 1:1 Semih (57.), 1:2 Arda (90. + 2). Gelbe Karten: Derdiyok (Schweiz) – Tuncay, Mehmet Aurelio, Hakan (alle Türkei). Schiedsrichter: Michel (SWK).
Stadion: St. Jacob-Park, Basel. Zuschauer: 39 730 (ausverkauft).
Tabelle Gruppe A, nach 2 von 3 Spieltagen:
1. PORTUGAL, 6 Punkte, 5:1 Tore
2. Tschechien, 3 Punkte, 2:3 Tore
2. Türkei, 3 Punkte, 2:3 Tore
4. Schweiz, 0 Punkte, 1:3 Tore
Portugal ist bereits fürs Viertelfinale qualifiziert, die Schweiz bereits ausgeschieden.
Mittwoch, 11. Juni 2008
EM 2008: Portugal im Viertelfinale
In der turbulenten Anfangsphase ging Portugal durch Deco in der 8. Minute ins Führung ehe Sionko in der 17. den Ausgleich für Tschechien köpfte. Nach den beiden Toren verflachte das Spiel etwas. In der 63. Minute vollendete Ronaldo einen Konter der Iberer eiskalt zur Führung. Der eingewechselte Quaresma sorgte in der Nachspielzeit für die Entscheidung.
Damit hat sich Portugal als erstes Team für die Runde der letzten Acht qualifiziert.
Statistik:
Tschechien: Cech – Grygera, Ujfalusi, Rozehnal, Jankulovski – Galasek (73. Koller) – Polak – Matejovsky (63. Vlcek) – Sionko, Plasil (85.) – Baros.
Trainer: Karel Brückner.
Portugal: Ricardo – Bosingwa, Pepe, Ricardo Carvalho, Paulo Ferreira – Petit – Joao Moutinho (75. Meira), Deco – Simao (80. Quaresma), Cristiano Ronaldo – Nuno Gomes (80. Hugo Almeida).
Trainer: Luiz Felipe Scolari.
Tore: 0:1 Deco (8.), 1:1 Sionko (17.), 1:2 Cristiano Ronaldo (63.), 1:3 Quaresma (90. + 1). Gelbe Karten: Polak (Tschechien), Bosingwa (Portugal). Schiedsrichter: Vassaras (GRE).
Stadion: Stade de Genève, Genf. Zuschauer: 29 016 (ausverkauft).
EM 2008 : Titelverteidiger verliert
Statistik:
Griechenland: Nikopolidis – Kyrgiakos, Dellas (70. Amanatidis), Antzas – Seitaridis, Torosidis – Basinas, Katsouranis – Charisteas, Karaogunis – Gekas (46. Samaras).
Trainer: Otto Rehagel.
Schweden: Isaksson – Alexandersson (74. Stoor), Mellberg, Hansson, M. Nilsson – D. Andersson, A. Svensson – Wilhelmsson (78. Rosenberg), Ljungberg – H. Larsson, Ibrahimovic (71. Elmander).
Trainer: Lagerbäck.
Tore: 0:1 Ibrahimovic (67.), 0:2 Hansson (72.). Gelbe Karten: Charisteas, Seitaridis, Torosidis (alle Griechenland). Schiedsrichter: Busacca (SUI).
Stadion: Wals-Siezenheim, Salzburg. Zuschauer: 31 063 (ausverkauft).
Dienstag, 10. Juni 2008
EM 2008: Technisch überragende Spanier
In der ersten Halbzeit konnten die Russen spielerisch noch gut mithalten, fanden aber wenig Gelegenheit zu gefährlichen Torchancen. Mit dem 2:0 für die Iberer kurz vor der Pause war eigentlich schon eine Vorentscheidung getroffen. Nach 75 Minuten erhöhte Villa mit seinem dritten Tor schließlich auf 3:0. Russland konnte zwar in der 86. Minute durch Stürmer Pavlyuchenko verkürzen, doch der eingewechselte Fabregas erhöhte in der Nachspielzeit auf 4:1. In dieser Form ist Spanien sicherlich ein heißer Titelfavorit.
Statistik:
Spanien: Casillas – Sergio Ramos, Puyol, Marchena, Capdevilla – Senna – Iniesta (63. Santi Cazorla), Xavi, Silva (77. Xabi Alonso) – Fernando Torres (54. Fabregas), Villa.
Trainer: Luis Aragones.
Russland: Akinfeev – Anyukov, Shirokov, Kolodin, Zhirkov – Semak – Zyryanov, Semshov (55. Torbinskiy) – Sychev (46. Bystrov [70. Adamov]), Bilyaletdinov – Pavlyuchenko.
Trainer: Guus Hiddink.
Tore: 1:0 Villa (20.), 2:0 Villa (44.), 3:0 Villa (75.), 3:1 Pavlyuchenko (86.), 4:1 Fabregas (90. + 1). Gelbe Karten: keine. Schiedsrichter: Plautz (AUT).
Stadion: Tivoli Neu, Innsbruck. Zuschauer: 30 000 (ausverkauft).
Link-Tipp: www.kicker.de
EM 2008: Oranjes demontieren Azzurri
Bei der Aufstellung setzte die Squadra Azurra nach dem EM-Aus für ihren Abwehrchef Cannavaro auf ihr gewohntes System: Viererkette, davor fünf defensive Mittelfeldspieler und als einzigen Offensivmann Stürmer Luca Toni (Bayern München).
Auch bei den Niederländern musste nach dem Turnier-Aus von Flügelflitzer Arjen Robben umgestellt werden. Auf den Flügeln sollten Kuijt und Sneijder Mittelstürmer van Nistelrooy unterstützen. Und das taten sie.
Die nicht eingespielte Abwehr Italiens konnte die schnellen Spieler in Orange nie in den Griff kriegen. In der 26. Minute gingen die Niederlande in Führung. Der überragende Sneijder schoß aus Tor und van Nistelrooy hielt einfach nur den Fuß hin, 1:0. Nur fünf Minuten später fiel nach einem Konter das 2:0. Van Bronckhorst mit einem langen Ball auf Kuijt, der zu Sneijder, der zum 2:0 vollendet (31.).
In der zweiten Hälfte kamen die Italiener besser ins Spiel, doch mitten ins ihre größte Drangphase fiel das 3:0. Kuijt flankt erneut, diesmal auf den aufgerückten Linksverteidiger van Bronckhorst und der köpft unbedrängt zum 3:0 in der 79. Minute ein. Damit war das Spiel gelaufen. Die Azurri haben ihren wohlverdienten Dämpfer erhalten.
Statistik:
Niederlande: van der Saar – Boulahrouz (77. Heitinga), Ooijer, Mathijsen, Van Bronckhorst – de Jong, Engelaar – van der Vaart – Kuijt (81. Afellay), van Nistelrooy (70. van Persie), Sneijder.
Trainer: Marco van Basten.
Italien: Buffon – Panucci, Barzagli, Materazzi (55. Grosso), Zambrotta – Gattuso, Pirlo, Ambrosini – Camoranesi (75. Cassano), Di Natale (64. Del Piero) – Toni.
Trainer: Roberto Donadoni.
Tore: 1:0 van Nistelrooy (26.), 2:0 Sneijder (31.), 3:0 van Bronckhorst (79.). Gelbe Karten: de Jong (Niederlande) – Toni, Zambrotta, Gattuso (Italien). Schiedsrichter: Fröjdfeldt (SWE).
Stadion: Stade de Suisse Wankdorf, Bern. Zuschauer: 30 777 (ausverkauft).
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EM 2008: Frankreich enttäuscht gegen Rumänien
Im ersten Spiel der Todes-Gruppe C enttäuschte die Mannschaft aus Frankreich beim langweiligen 0:0 gegen Rumänien. Die spielerisch eigentlich starken Rumänen stellten sich fast das gesamte Spiel über einfach hinten rein und ließen die einfallslosen Franzosen, die ohne ihren Stürmerstar Thierry Henry spielten, anrennen. Das Ergebnis war das bisher schlechteste Spiel des Turniers und auch das erste ohne Tor.
Statistik:
Rumänien: Lobont – Contra. Tamas, Goian, Rat – Radoi (90. + 3 Dica) – Cocis (64. Codrea), Chivu (78. M. Niculae) – Nicolita, Mutu – D. Niculae.
Trainer: Victor Piturca.
Frankreich: Coupet – Sagnol, Thuram, Gallas, Abidal – Toulalan, Makelele – Ribery, Malouda – Anelka (72. Gomis), Benzema (78. Nasri).
Trainer: Raymond Domenech.
Tore: Fehlanzeige! Gelbe Karten: D. Niculae, Contra, Goian (alle Rumänien) – Sagnol (Frankreich). Schiedsrichter: Mejuto Gonzalez (ESP).
Stadion: Letzigrund, Zürich. Zuschauer: 30 585 (ausverkauft).
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Sonntag, 8. Juni 2008
EM 2008: Deutschland beendet Negativserie
Der letzte EM-Sieg der deutschen Mannschaft lag schon sehr lange zurück. Manch einer mag sich vielleicht daran erinnern. Es war 1996 das Finale, das man mit 2:1 nach Golden Goal gegen Tschechien gewann und zum dritten Mal nach 1972 und 1980 Europameister wurde. Seitdem gab es fast nur Gegurke der DFB-Elf bei diesem Turnier.
2000 in Belgien und den Niederlanden begann man mit einem 1:1 gegen Rumänien, um dann nach einem 0:1 gegen England und einem peinlichen 0:3 gegen die damaligen Emporkömmlinge aus Portugal kläglich rauszufliegen. 2008 in Portugal war es nur im ersten Spiel besser, 1:1 gegen die Niederlande. Dann ein schwaches 0:0 gegen zweitklassige Letten und ein dummes 1:2 gegen die B-Elf von Tschechien. Schon wieder in der Vorrunde raus.
Doch zumindest mit der Negativserie von zwei Unentschieden und vier Niederlagen ist jetzt Schluss. Denn gestern Abend gewann die DFB-Elf ihr Auftaktmatch der EM 2008 verdient mit 2:0 gegen Polen. Bei der Neuauflage des WM-Spiels von 2006 standen die beiden gebürtigen Polen im Blickpunkt der Deutschen. Lukas Podolski erzielte beide Tore (20. und 72. Minute) und der immer uneigennützige Miroslav Klose bereitete beide vor.
Nach zwei Riesenchancen nach dicken Fehlern auf beiden Seiten übernahmen die Jungs von Trainer Joachim „Jogi“ Löw das Kommando. Mit Erfolg. Gomez passte den Ball auf Miroslav Klose, der vermutlich einen halben Schritt im Abseits war, und der schob rüber zu Poldi, der allein vor Polens Torwart Boruc locker mit links vollendete. Bis einige Minuten vor der Pause hatte Deutschland das Spiel im Griff, dann wurden die Polen stärker.
Die zweite Halbzeit gestaltete sich insgesamt offener, auch weil die DFB-Elf einen Gang zurückschaltete und promt kam Polen wieder gefärhlich ins Spiel. Aber mitten in die starke Phase der Osteuropäer fiel das 2:0. Der eingewechselte Schweinsteiger nahm in der 72. Minute einem gegnerischen Verteidiger am Strafraum den Ball, spielte zu Klose und der zirkelte den Ball irgendwie auf Poldis linken Fuß, der trocken ins linke Toreck traf.
Deutschland hatte zwar auch ein wenig Glück und das WM-Gefühl hat sich noch nicht ganz wieder eingestellt, aber vor allem spielerisch war es wieder gut um das Team bestellt. Das macht Hoffnung auf mehr. Gegen die Kroaten dürfte eine Steigerung notwendig sein.
Deutschland: Lehmann – Lahm, Mertesacker, Metzelder, Jansen – Frings, Ballack – Fritz (55. Schweinsteiger), Podolski – Klose (90. + 1 Kuranyi), Gomez (75. Hitzlsperger).
Trainer: Joachim Löw.
Polen: Boruc – Wasilewski, Mi. Zewlakow, J. Bak, Golanski (75. Saganowski) – Dudka, Lewandowski – Lobodzinski (65. Piszczek), Krzynowek, Smolarek – Zurawski (46. Roger Guerreiro). Trainer: Leo Beenhakker.
Tore: 1:0 Podolski (20.), 2:0 Podolski (72.). Gelbe Karten: Schweinsteiger (Deutschland) – Smolarek, Lewandowski (beide Polen). Schiedsrichter: Övrebrö (NOR).
Stadion: Wörthersee Stadion, Klagenfurt. Zuschauer: 30 000 (ausverkauft).
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EM 2008: Auch Österreich verliert
Auch der zweite Gastgeber der EM, Österreich, konnte sein Auftaktmatch nicht gewinnen. Die Alpenkicker verloren in Gruppe B mit 0:1 gegen Kroatien trotz starker zweiter Halbzeit.
Das entscheidende Tor fiel bereits in der Anfangsphase. Kroatiens Stürmer Olic (HSV) wurde in der dritten Minute von Aufhauser im Strafraum gebremst. Modric verwandelte den berechtigten Elfmeter zum 0:1. Es blieb am Ende dabei, weil die Kroaten vor allem in Hälfte zwei wenig nach vorne taten und den Austria-Spielern der letzte Biss in der Offensive fehlte.
Statistik:
Österreich: Macho – Prödl, Stranzl, Pogatetz – Standfest, Aufhauser, Säumel, Gercaliu – Ivanschitz – Harnik, Linz.
Trainer: Josef Hickersberger.
Kroatien: Pletikosa – Corluka, Robert Kovac, Simunic, Pranjic – Niko Kovac – Srna, Modric, Kranjcar – Olic, Petric.
Trainer: Slaven Bilic.
Tor: 0:1 Modric (4. Foulelfmeter). Gelbe Karten: Pogatetz, Säumel, Prödl (alle Österreich), Robert Koac (Kroatien). Schiedsrichter: Vink (NED).
Stadion: Ernst-Happel-Stadion, Wien. Zuschauer: 53008 (ausverkauft).
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Bild © dpa/Kicker.
EM 2008: Portugal besiegt Türkei
Im zweiten Spiel der EM und auch der Gruppe A besiegten die Portugiesen die Mannschaft aus der Türkei verdient mit 2:0 (0:0). In einer temporeichen Partie hatten die Iberer dank ihrer spielerischen Überlegenheit ein deutliches Chancenplus gegenüber den Türken.
Auch dank eines starken Cristiano Ronaldo, der gegen Ende der ersten Halbzeit bereits einen Freistoß aus spitzem Winkel an den Innenpfosten setzte, konnten die favorisierten Portugiesen die laufstarken, aber in der Offensive relativ wirkungslosen Türken am Ende hochverdient besiegen.
Das 1:0 erzielte Innenverteidiger Pepe nach 61 Minuten. Der Abwehrmann von Real Madrid schaltete sich fast während des gesamten Spiels gefährlich ins Angriffsspiel seines Teams ein. Bereits in der 30. Minute hatte Pepe per Kopf ins Tor getroffen, doch der Treffer wurde zurecht wegen Abseits aberkannt. Das längst überfällige 2:0 erzielte in der Nachspielzeit der eingewechselte Raul Meireles nach wunderschöner Vorarbeit von Ronaldo und Joao Moutinho.
Statistik:
Portugal: Ricardo – Bosingwa, Pepe, Ricardo Carvalho, Paulo Ferreira – Petit –Joao Moutinho, Deco (90. + 2 Meira) – Cristiano Ronaldo, Simao (82. Raul Meireles) – Nuno Gomes (69. Nani).
Trainer: Luiz Felipe Scolari.
Türkei: Volkan – Hamit Altintop (76. Semih), Gökhan Zan (55. Emre Asik), Servet, Hakan – Mehmet Aurelio, Emre Belözoglu – Kazim – Tuncay Sanli – Mevlüt (46. Sabri) – Nihat
Trainer: Fatih Terim.
Tore: 1:0 Pepe (61.), 2:0 Raul Meireles (90. + 3). Gelbe Karten: Kazim, Gökhan Zan, Sabri (alle Türkei). Schiedsrichter: Fandel (GER).
Stadion: Stade de Genève, Genf. Zuschauer: 29106.
Die nächsten Spiele der Gruppe A:
Mi, 11.06.2008, 18:00 Tschechien – Portugal (Genf)
Mi, 11.06.2008, 20:45 Schweiz – Türkei (Basel)
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EM 2008 - Tschechien siegt im Eröffnungsspiel
Überschattet wurde das Match der Gruppe A von der schweren Verletzung des Schweizer Stürmers Alexander Frei (Borussia Dortmund), der zur Halbzeit ausgewechselt werden musste und für das restliche Turnier ausfällt. Die Eidgenossen wollten den Verlust ihres Kapitäns in eine Trotzreaktion umwandeln und waren in der zweiten Halbzeit überlegen, konnten allerdings ihre Torchancen nicht nutzen. Tschechien spielte teilweise etwas konfus, nutzte aber eine seiner wenigen gelungenen Aktionen zum Siegtreffer.
Die Schweiz bleibt nach der Niederlage bei einer EM weiter sieglos und muss am Mittwoch gegen die Türkei unbedingt gewinnen. Die Osteuropäer treffen auf Portugal.
Statistik:
Schweiz: Benaglio - Lichtsteiner (75. Vonlanthen), Müller, Senderos, Magnin - Inler, Fernandes - Behrami (84. Derdiyok), Barnetta - Frei (46. H. Yakin), Streller.
Trainer: Jakob „Köbi“ Kuhn.
Tschechien: Cech - Grygera, Ujfalusi, Rozehnal, Jankulovski - Galasek - Jarolim (87. R. Kovac), Polak - Sionko (83. Vlcek), Plasil - Koller (57. Sverkos).
Trainer: Karel Brückner.
Tor: 0:1 Sverkos (71.).
Gelbe Karten: Magnin, Vonlanthen, Barnetta Schiedsrichter: Rosetti (ITA).
Stadion: St. Jakob-Park, Basel. Zuschauer: 42500 (ausverkauft).
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Samstag, 7. Juni 2008
Jetzt geht’s los – Die Fußball-EM 2008

Heute Abend um 18:00 Uhr ist es soweit. Mit dem Eröffnungsspiel Tschechien gegen die Schweiz fällt der Startschuss für die 13. Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz. Das Motto lautet „Erlebe Emotionen“.
Bis 20. Juni kämpfen die 14 qualifizierten Teams und die beiden Gastgeber um den EM-Pokal. Die Vorrunde, in der jedes Team dreimal antritt, läuft bis 18. Juni, Ab 19. beginnt mit dem Viertelfinale die K.O.-Runde. Das Finale steigt am 29. Juni.
Im Vieraugen-Blog wird es von nun an täglich Kurzberichte über alle Spiele geben. Bei den Spielen der Deutschen Nationalmannschaft erwartet die Leser ausführliche Spielberichte. Glaubt man den diversen Experten-Meinungen so zählen etwa zehn der 16 Teams zu den Favoriten. Klingt nach einem spannenden Turnier. Wir werden sehen.
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