Zwar beginnen sich langsam die Wogen zu glätten – ausgestanden ist das Trara um Eva Herman allerdings nicht. Glücklicherweise, wird da der überzeugte Demokrat sagen, schließlich gibt es noch so einiges zu diskutieren.
Eines zeichnet sich aber, besonders in den Forendiskussionen, immer mehr ab: Eva Herman wurde nicht aufgrund ihrer Äußerungen bezüglich des Nationalsozialismus vom NDR entlassen. Vielmehr war einigen Funktionären Hermans Kritik an der Generation der 1968er ein Dorn im Auge. Bei genauerer Betrachtung ihrer Äußerungen und auch ihrer Bücher fällt auf: Hier positioniert sich eine Frau gegen die 68er. Hier wehrt sich jemand gegen die Antiautorität und dagegen, dass Kinder sich selbst überlassen werden. Werte wie Achtung und Respekt, sowohl von den Kindern gegen ihre Eltern, aber auch von der Gesellschaft gegen Mütter, werden nach Hermans Meinung zu stark in den Hintergrund gedrängt, ja gar vernachläsigt.
Systematische Ausschaltung einer kritischen Stimme
Kurz zusammengefasst meint Hermans Zitat (siehe voriger Blogeintrag) folgendes: Es hat immer Werte gegeben, die niemals in Frage gestellt wurden, auch von den Nationalsozialisten nicht. Die Generation der 68er hat es allerdings geschafft, sie zurückzudrängen, teilweise gar auszulöschen. Klar, dass derartige Aussagen die heute etablierten 68er (die übrigens genauso geworden sind, wie sie selbst nie werden wollten) stören dürften ...
Freitag, 14. September 2007
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